Gewalt gegen Frauen

Hannover – Mit dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ starten Soroptimist International Deutschland (SID) und der Verein „Prävention 2.0 e. V.“ am 25. November 2019 die deutschlandweite Kampagne „Medienkompetenz-Siegel“. SID, eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement, hat dabei die Schirmherrschaft übernommen. Über Aufklärung, Prävention und die Sensibilisierung im Umgang mit digitalen Medien sollen besonders Frauen und Mädchen vor Gewalt im Netz geschützt werden. „Digitale Medien beherrschen mittlerweile große Teile unseres Zusammenlebens. Nur wer kompetent mit ihnen umgehen kann, kann unsere Gesellschaft gleichberechtigt und selbstbewusst mitgestalten“, beschreibt SID-Präsidentin Dr. Renate Tewaag die Bedeutung der Kampagne.

Der Verein „Prävention 2.0“ und SID möchten mit der Kampagne Schulen in ganz Deutschland ansprechen und dort Themen wie digitale Ethik, ehrenamtliche Medienscouts und kreative Medienarbeit nachhaltig implementieren. Schulen, die die verschiedenen Module der Kampagne umsetzen, erhalten als Nachweis für die Dauer von drei Jahren das „Medienkompetenz-Siegel“.  

Über die Medienkompetenz zur Gleichberechtigung

Die Kampagne „Medienkompetenz-Siegel“ ist eingebettet in die jährlich stattfindenden „Orange Days“, die ebenfalls am „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ beginnen. Bis zum 10. Dezember, dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“, setzt sich Soroptimist International (SI) europaweit unter dem Slogan Orange the World – Stand up for Women für eine nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen ein. Die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen spielt dabei eine entscheidende Rolle und ist die Basis für die Gleichstellung der Geschlechter. Sowohl im realen Leben als auch im Netz erfahren Millionen von Frauen und Mädchen tagtäglich Gewalt und Diskriminierung. Dazu Dr. Renate Tewaag, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland: „Während der ‚Orange Days‘ setzen wir weltweit ein starkes Zeichen gegen die Benachteiligung von Frauen und positionieren uns klar gegen Gewalt gegen Frauen. Das ‚Medienkompetenz-Siegel‘ nimmt verstärkend die Verletzung von Menschenrechten in der digitalen Welt in den Fokus.“ 16 Tage lang werden auf der ganzen Welt vielfältige thematische Aktionen von regionalen SI-Clubs initiiert – die orange Farbe ist dabei das gemeinsame Erkennungszeichen.

Weitere Informationen, wie das Siegel beantragt werden kann, erhalten interessierte Schulen beim Verein „Prävention 2.0 e. V.“, der für die Koordination und Verleihung des Siegels verantwortlich zeichnet: Kontakt: Prävention 2.0 e. V., Telefon: 0176-44401418 oder 0381-2424350 info@praeventionsverein-medien.de https://praeventionsvereinmedien.de

 

#mehrfrauenindieparlamente

November 2019:  Stellungnahme von SID-Präsidentin Dr. Renate Tewaag zum Paritätsgesetz   

Gleichberechtigung? Auch der Staat muss seine Gesetze einhalten!

Seit der Einführung des Grundgesetzes vor 70 Jahren verpflichtet sich der Staat  zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, heißt es dazu in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Die Realität zeichnet häufig aber ein anderes Bild: Im Bundestag beispielsweise sitzen mit 30,7 Prozent so wenige Frauen wie zuletzt vor 20 Jahren. Im Parlament, genau dort, wo die Rahmenbedingungen unseres Zusammenlebens festgelegt werden, sind Frauen also stark unterrepräsentiert – obwohl sie immerhin die Hälfte der Bevölkerung ausmachen.

#mehrfrauenindieparlamente 

Umso wichtiger ist ein Paritätsgesetz, das sicherstellt, dass Männer und Frauen je zur Hälfte auch in die Parlamente der Bundesländer gewählt werden. Die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Politik – aber nicht nur dort – muss endlich der Vergangenheit angehören. Denn an qualifizierten und selbstbewussten Frauen, die unsere Zukunft mitgestalten wollen, aber nicht in den Parlamenten sitzen, mangelt es ganz sicher nicht!

Hiermit unterstützen wir den Deutschen Frauenrat bei seiner Petition zur Parität in den Parlamenten! Die ausführlichen Informationen zum Aufruf #mehrfrauenindieparlamente und zur Petition erhalten

Sie hier: www.frauenrat.de/diekampagnemehrfrauenindieparlamente

#frauen:vor

Das Klima in der Wirtschaft ändert sich: mehr Frauen kommen in die Aufsichtsräte.

Seit Kurzem steht Jennifer Morgan an der Spitze von SAP, sie ist die lang erwartete erste Vorstandsvorsitzende im DAX. Im Mai nächsten Jahres übernimmt Petra von Strombeck den Vorsitz im bisher frauenlosen XING-Vorstand, und Zalando will bis 2023 mindestens 40 % Frauen in Vorstand und Aufsichtsrat holen. Diese drei schnell aufeinanderfolgenden Nachrichten aus Dax, SDax und MDax markieren eine Klimaveränderung in Deutschland, die schon bald zu einer weiblichen Unternehmenslandschaft führen wird: Ambitionierte Großunternehmen wie SAP setzen aus gutem Grund immer selbstverständlicher auf Frauen. Gleichzeitig werden Chancengleichheit und Vielfald in der Führung eingefordert wie nie zuvor – mit Erfolg.

Bisher gab es 58 Börsenunternehmen mit Null weiblichen Führungskräften. Nun sind es zwei weniger, und andere werden ihnen folgen. XING und Zalando haben gerade eine radikale strategische Kehrtwende eingeleitet. Eine Entscheidung mit Signalwirkung.

An Führungsteams festzuhalten, die nur aus mittelalten männlichen Wirtschaftswissenschaftlern aus Westdeutschland bestehen, ist keine zukunftsfähige Strategie. Die aktuellen Veränderungsprozesse erfordern eine vielfältigere Perspektive und ein inklusiveres Führungsverständnis. Vor allem die junge Generation erwartet heute, dass Unternehmen für Chancengleichheit und Diversität ebenso Sorge tragen, wie für Nachhaltigkeit. Die Veränderung kommt spät in Deutschland, aber sie kommt unaufhaltsam, und sie wird nun Fahrt aufnehmen. Die hervorragend ausgebildeten Frauen sind da und Gelegenheit für Neubesetzugen gibt es reichlich. Mit einer einfachen Alibi-Frau im Vorstand wird es bald nicht mehr getan sein.

Quelle: Handelsblatt v. 29.10.2019

Katrin Rohde zu Gast: Von der Buchhändlerin zur Lebensretterin

Dr. Renate Tewaag und ihre Ziele als neue Präsidentin von SI

Am 8. September übernahm die promovierte Radiologin aus Haan das Amt der Deutschland-Präsidentien von Soroptimist International, einer der weltweit größten Service-Vereinigungen berufstätiger Frauen. Unter ihrem Motto „#befuturized – SIDigital: Bildung. Nachhaltigkeit. Gewaltfreiheit“ möchte sie die Service-Organisation zukunftsorientiert aufstellen – Profilschärfung und öffentliche Wahrnehmung sollen gestärkt werden

Hannover – Zum 1. Oktober 2019 hat die gebürtige Hamburgerin das Amt von ihrer Vorgängerin Gabriele Zorn übernommen, die den Posten seit 2017 innehatte. Dr. Tewaag blickt auf eine fast 40-jährige Vergangenheit bei SID zurück und war 1981 Gründungsmitglied des SI-Clubs in ihrem jetzigen Heimatort Haan. In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte die Fachärztin für Radiologie, Gesundheitsökonomin (M.Sc.) und frühere geschäftsführende Gesellschafterin eines Medizinischen Versorgungszentrums die Organisation digital und zukunftsorientiert ausrichten. „Es gilt, unsere Werte beizubehalten und Soroptimist International Deutschland gleichzeitig nachhaltig und modern weiterzuentwickeln“, erklärt sie. 

Vermittlerin zwischen den Generationen

Ihre Amtszeit als Präsidentin hat Dr. Tewaag unter das Motto „#befuturized“ gestellt. Ihr Ziel: Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung auch die Impulse der jüngeren Generation aufzunehmen. „Die Digitalisierung hat unser aller Leben bereits tiefgreifend verändert und wird das auch in Zukunft tun. Diese Herausforderung können wir nur gemeinschaftlich meistern – und daher unsere Kompetenzen mit denen der jungen Frauen und Mädchen zusammenbringen“, betont Dr. Tewaag. Nahbarkeit, ein offener Dialog und Kooperationsbereitschaft seien wichtige Aspekte, um SID für die Zukunft aufzustellen. Sie verstehe sich deshalb als „Vermittlerin zwischen den Generationen“.

Frauen sollten selbstbewusster werden

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt der Einsatz für die Gleichstellung der Frau – seit jeher das Kernthema von Soroptimist International Deutschland. Die Voraussetzungen für die Gleichberechtigung von Frau und Mann sieht Dr. Tewaag durchaus gegeben. „Frauen haben grundsätzlich breitgefächerte Chancen und Möglichkeiten, sich auf allen Ebenen der Gesellschaft einzubringen“, bekräftigt die neue SID-Präsidentin. Vielmehr gehe es darum, diese Optionen wahrzunehmen, sie noch stärker einzufordern und sie zu leben. „Manche Frauen scheuen immer noch die Verantwortung, den Einsatz und die Auseinandersetzungen im beruflichen Umfeld. Wenn wir selbstbewusster auftreten und uns besser vernetzen, können wir alles erreichen“, sagt Renate Tewaag.

Tanja Ranik neue SI-D Vizepräsidentin und Bezirkspräsidentin

Vom 06. – 08.September fanden die Feierlichkeiten zur Ämterübergabe von Soroptimist International Deutschland für die Amtszeit 2019 – 2021 sowie der Neugründung des SI-Clubs Moers-Niederrhein als 222 deutscher SI-Club statt. Die derzeitige Deutschlandpräsidentin Gabriele Zorn reichte den Stab an Dr. Renate Tewaag weiter, die ab 1. Oktober 2019 Soroptimist Deutschland führen wird. Dr. Renate Tewaag vom SI-Club Haan wird mit viel SI-Ämter-Erfahrung die größte Organisation berufstätiger Frauen weiterentwickeln und will sich insbesondere dem Thema „Digitalisierung“ widmen daher hat sie ihre Amtszeit unter das Motto „#befuturized“ gestellt. Ihr Ziel: Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung auch die Impulse der jüngeren Generation aufzunehmen. „Die Digitalisierung hat unser aller Leben bereits tiefgreifend verändert und wird das auch in Zukunft tun. Diese Herausforderung können wir nur gemeinschaftlich meistern – und daher unsere Kompetenzen mit denen der jungen Frauen und Mädchen zusammenbringen.“

Gleichzeitig übernahm die mit großer Mehrheit auf der Delegierten-Jahreshauptversammlung für die Amtszeit 2019 – 2021 gewählte Interiordesignerin Tanja Ranik aus dem SI-Club Kiel Baltica ihr Amt als Bezirkspräsidentin und Vizepräsidentien für den Bezirk I von SI-Deutschland von Dr. Hanne Peters.

Neu im Amt sind auch die sieben weiteren Bezirkspräsidentinnen Sabine Reimann (Bezirk II), Club Essen-Süd, Bezirk III Shilpi Saxena, Club Berlin Dorotheenstadt, Bezirk IV Katja Nies, Club Köln-Römerturm, Bezirk  V Anne Dörrhöfer, Club Worms, Bezirk VI Andrea Molière, Club Pirna, Bezirk VII Ulrike Mack-Landhäußer, Club Stuttgart Zwei sowie Manuela Nitsche Club München 2002 für den Bezirk VIII.

Wir gratulieren herzlich und freuen uns, von kompetenten, aktiven Frauen in die digitale Zukunft begleitet zu werden, die sich dafür einsetzen wird, dass sich für unsere Belange einsetzen.

Frisch vermählt

Unsere Clubschwester Tilly Niestroj hat sich getraut: Als frisch vermählte grüßt das Ehepaar Brandt.

Wir wünschen Dir, liebe Tilly und Deinem Ehemann Sebastian alles Glück dieser Welt un ddass Euer Strahlen ganz lange erhalten bleibt. Habt es allezeit gut miteinander!

Ehrung für Kati Luzie Stüdemann

Der Bundespräsident zeichnet zum Tag der Deutschen Einheit Menschen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus, die sich in herausragender Weise um unser Land verdient gemacht haben. In diesem Jahr stehen diese Auszeichnungen  unter dem Motto „Mut zur Zukunft: Grenzen überwinden“.

Wir freuen uns, dass unsere Clubschwester, Kati Luzie Stüdemann, für ihr künstlerisches Wirken in Zusammenhang mit ihrem sozialem Engagement zum Kreis der Persönlichkeiten gehört, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 2.10.2019 auszeichnen wird.

Sommerfest

Zu schauen gab es jede Menge. Eine herrliche Grün-Oase, ein Garten, der verzaubert mit verschiedensten Themenbereichen, Sitzgruppen, Teichen, Rückzugsorten, Feier-Plätzen, einfach zauberhaft. Auch fürs leibliche Wohl war im Überfluss gesorgt. Wir starteten mit Sekt und Kaffee und Kuchen. Den Häppchen folgten Antipasti, Thai-Curry verschiedenster Arten, Schweinebraten mit Kruste und vieles mehr. Den Nachtisch/Käse hat – glaube ich – keiner mehr geschafft. Alles perfekt organisiert.  Der Wettergott war gnädiger als erwartet und beschenkte uns zumindest am Anfang mit reichlich Sonnenschein und wärme. Als das Unwetter aufzog lernten wir einen zusätzlichen Vorzug des Gartens unserer Gastgeber, Anke und Wolfgang Desbesell, kennen. Ruck zuck waren rund 50 Gäste trocken untergebracht.

Präsidentin Doris Frese-Körner, begrüßte die Clubschwestern, ihre Partner und Gäste. Die Überraschung des diesjährigen Gartenfestes waren unsere Friendship-Link-Clubschwestern aus Lolland. Sie hatten sich kurzentschlossen auf den Weg von Dänemark aus gemacht um mit uns zu feiern. Welch schöne Idee. Danke, Merci, Thank You, Arigato, Muchas Gracias…. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Si-Schwestern, allen Gästen und ganz besonders bei den Veranstaltern und Organisatoren unseres Sommerfestes – es war uns im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest!