Angemessene Sprache oder Gender-Wahnsinn

Der BGH hat geurteilt, dass die Sparkasse eine Frau weiter als Kunden ansprechen darf. Das verstoße nicht gegen das Gleichberechtigungsgebot. 

Wie kam es dazu? Eine Kundin einer Saarländischen Sparkasse ist vor den Bundesgerichtshof (BGH) gezogen. Sie wollte, dass ihre Bank sie in Formularen künftig als „Kontoinhaberin“ statt „Kontoinhaber“ anreden soll. Gibt es nicht wichtigeres? Männer machen sich über Gender-Wahnsinn lustig und selbst Frauen könnten in Zeiten der Debatte um Sexismus und männlichen Machtmissbrauch sagen, dass es wichtigere Kämpfe auszutragen gibt, als die geschlechterneutrale Sprache.

Der Rechtsstreit offenbart, dass Gleichberechtigung aus der Gesellschaft heraus anfangen muss. Die Klägerin Marlies Krämer ist lt. Handelsblatt vom 14.3.18 keine Unbekannte. Ihr haben wir es zu verdanken, dass Frauennamen seit 1998 nicht mehr nur für Wetter-Tiefs herhalten müssen, sondern dass auch Hochs nach ihnen benannt werden. Ebenfalls war es Frau Kärmer, die dafür sorgte, dass Frauen seit 1996 auf ihren Ausweisen als „Inhaberin“ unterschreiben. Auch diesmal will die 80-jährige nicht aufgeben und vors Bundesverfassungsgericht ziehen.

Die Argumente, die vor dem BGH ausgetauscht wurden, sind nicht nur für den Prozess wichtig. Die Karlsruher Richter begründen ihre Entscheidung u.a. damit, dass das „generische Maskulinum“ schon seit den 70er Jahren kritisiert, aber dennoch in zahlreichen Gesetzen als Personenbezeichnung verwendet wird. Dieser Sprachgbrauch des Gesetzgebers sei prägend und kennzeichnend für den allgemeinen Sprachgebraucht und das sich daraus ergebende Sprachverständnis.

Entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch haben Bundesbehörden ihre Antragsformulare aber längst angepasst – z.B. beim Kindergeld, Führungszeugnis oder Vorsorgevollmacht.

Eine mögliche Änderung würde teuer, heißt es von den Sparkassen und nun auch in der Urteilsbegründung des BGH. Das mag sogar stimmen. Bevor das nächste Mal Überweisungsträger und AGB gedruckt werden, muss daran vielleicht tatsächlich auch etwas umgeschrieben werden.

Worte werden Taten

Viel wichtiger sind aber die Argumente, die dafür sprechen, Kundinnen und Kunden gleichermaßen anzusprechen. Denn all jene, die anderen regelmäßig das „Mitgemeintsein“ ans Herz legen, gucken komisch, wenn genau das von ihnen erwartet wird. Ein Beispiel hierzu war die Entscheidung der Universität Leipzig, für die Lehrenden der Einfachheit halber nur noch die weibliche Form zu verwenden. Daraufhin hallte der Ruf vom bereits erwähnten „Gender-Wahnsinn“. Die Tatsache, dass Frauen schon sehr lange gezwungen sind, sich in maskulinen Sprachstrukturen mitgemeint zu fühlen, zeigt lediglich, wie überfällig die von Krämer angemahnte Veränderung ist. Dass dieses Anliegen lächerlich gemacht wird, beweist nur, dass das Ausmaß des Verstecktwerdens nicht einmal im Ansatz erfasst wird. Vom Verstecken zum Diskriminieren ist es nur ein kleiner Schritt.

Zum Frauentag vor wenigen Tagen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Videobotschaft gesagt: „Der Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen geht weiter.“ Es gebe noch viel zu tun „für gleiche Rechte von Frauen und natürlich auch für neue Aufgaben für Männer“. Wie wäre es also mit einem klaren Signal für eine Sprache, die Männer und Frauen gleichermaßen anspricht?

Unser Abend im Werftparktheater

„Krabat“ von Otfried Preußler in der Inszenierung von Astrid Großgasteiger stand am Samstag, 3.2.18 auf dem Programm. Einmal im Jahr spielt das Ensemble des Kieler Werftpark-Theaters exklusiv für die Soroptimistinnen des SI-Clubs Kiel und Kiel Baltica.  Die Eintrittskarten beinhalten die Teilnahme an der Vorstellung und dem anschließenden GetTogether. Überschüsse daraus und gesammelte Spenden fließen in die Kulturpatenschaften zugunsten der Kulturarbeit der Muhlius- Schule, Kiel-Mitte sowie der Gerhard- Hauptmann- Schule, Kiel- Gaarden. Die rührigen Clubschwestern sorgen auch für Speis und Trank vor und nach der Vorstellung inklusive Backstage-Kontakt zu den Schauspielern.

Rund eineinhalb Stunden begeisterten die jungen Schauspieler Lasse Wagner in der Rolle des Krabat, Sebastian Kreuzer in den Rollen des 1. Sternsingers, des Meisters und des Lyschko sowie die bezaubernde Pia Leokadia in der Rolle des 2. Sternsingers, der Tonda, des Juro und der Kantorka. „Die Verwandlungsfähigkeit, der Charme, die Spiel- und Tanzkunst der Schauspieler waren meisterhaft“, schwärmte am Ende eine Besucherin. „Wir lieben das Werftpark-Theater, weil man ganz nah am Geschehen ist“.

Begrüßt wurden die Gäste – unter ihnen Oberbürgermeisterin a.D. Angelika Volquartz und SI-Deutschland Programmdirektorin Renate Terwaag – von der Leiterin des jungen Theater im Werftpark Astrid Großgasteiger und den Initiatorinnen Dorit Hamer-Göbbel, SI-Club Kiel Baltica und Helga Lange vom SI-Club Kiel.

Danke für den schönen Abend.

Girl Rising | Neun Mädchen – ein Ziel

Neun Mädchen – ein Ziel: Recht auf Bildung

India production shoot. Ruksana, 10 years old. Behind the scenes, Kolkata, India. Photo by Dyu D’Cunha.

Girl Rising‚, der bildstarke englischsprachige Film mit deutschen Untertiteln, wird am Sonntag, 22. April 2018 um 18.30 Uhr im Kino in der Pumpe in Kiel, gezeigt.  ‚Girl Rising‘  zeigt eindrucksvoll, wie durch die Schulbildung von Mädchen die Gesellschaft positiv verändert und somit Armut nachhaltig bekämpft werden kann.

Ohne Eltern, aufgewachsen auf einer Müllhalde, verheiratet gegen ihren Willen, geschlagen, missbraucht und verkauft – für viele Mädchen auf der Welt sind diese Schicksale Realität. Der Film „Girl Rising“ stellt uns neun mutige und willensstarke Mädchen vor, die sich trotz allem nicht unterkriegen lassen und sich für ihr Recht auf ein besseres Leben und auf Bildung stark machen.

Ihre Geschichten wurden von Schriftstellerinnen aus den jeweiligen Ländern aufgeschrieben und im Film von bekannten Schauspielerinnen gesprochen: Meryl Streep, Cate Blanchett, Anne Hathaway, Salma Hayek, Chloë Moretz, Alicia Keys, Priyanka Chopra, Selena Gomez und auch die Because I am a Girl-Botschafterin Freida Pinto erzählen von Mädchen, die in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind und die sich ihre Träume, Kraft und Stimme trotz aller widrigen Umstände stets bewahrt haben.

Ruksana’s Story, production shoot, film still, Kolkata, India. Photo by Kiran Reddy

Der emotional sehr bewegende Film des Oscar-nominierten Regisseurs Richard E. Robbins führt uns nach Haiti, Kambodscha, Peru, Äthiopien, Nepal, Sierra Leone, Indien, Ägypten und Afghanistan. Der Film wurde von „10×10“, einer weltweiten Aktions-Kampagne für Bildung und Stärkung von Mädchen produziert.

Die Veranstaltung wird von der Kieler Aktionsgruppe des Kinderhilfswerkes PLAN International sowie dem SI Club-Kiel Baltica organisiert. PLAN International ist in mehr als 70 Ländern aktiv und hat u.a. die Kampagne „Because I am a girl“ ins Leben gerufen. Der SI-Club Kiel Baltica engagiert sich, um das Leben von Frauen und Mädchen positiv zu verändern. Soroptimist International (SI) ist die größte weltweite Serviceorganisation berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positonen.

Ulrike Peers neue Soroptimistin

Beim gestrigen Monatsmeeting wurde die Architektin Ulrike Peers als 41 Mitglied von Soroptimist International Club Kiel Baltica aufgenommen. Präsidentin Tanja Ranik, die bei der Kerzenzeremonie die erste Kerze für die Club-Ebene entzündete, hob bei ihrer Begrüßungsrede hervor, wie gut Ulrike Peers die Clubmitglieder aufgrund ihres Berufes und ihres Engagements ergänze und dass sie sich schon weit vor ihrer Aufnahme für den Club und seine Belange eingesetzt habe. „Um nur ein Beispiel zu nennen, sagte Tanja Ranik, „beim Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche hat sie die Besucher mit ihren selbst gemachten Marmeladen begeistert und diese vorbildlich aktiv verkauft. Sie hat überall geholfen, wo Not am Mann war und mit ihrem Humor und ihrer Geschicklichkeit agiert, als gehöre sie schon lange zu uns. Auch Ihr Beruf füllt eine Lücke, da ja auch wir in den MINT-Berufen unterbelichtet sind.“ Die Kerze für SI-Deutschland entzündete ihre Patin Dorothee Thomanek, die für SI-Europa Doris Frese-Körner. Die Kerze für die Weltebene enzündete Ingunde Köhler-Schöneich, die gerade Geburtstag hatte.

Wir alle freuen uns und begrüßen unsere neue Clubschwester.

 

 

 

Neujahrsbrunch

Leibers Galerie Hotel in Dersau war wieder der Treffpunkt für den traditionellen SI-Kiel Baltica Neujahrsempfang. Am Sonntag, 21.1.18, kamen die Mitglieder des SI-Clubs Kiel Baltica, ihre Partner und Gäste, um gemeinsam beim Brunch das Jahr zu begrüßen. Präsidentin Tanja Ranik begrüßte die Teilnehmer und wies in ihrer Rede auf die zahlreichen Aktivitäten des Clubs zur Unterstüzung des derzeitigen sozialen Projekts „U.Sch.I“ – unsere Schulinitiative hin. So stehen demnächst ein Theaterbesuch im Werftpark-Theater, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Me too“, ein Kinoabend „Girl Rising“ und der SI-Kiel Baltica Golf-Cup auf dem Programm. „Wir engagieren uns, um das Leben von Frauen und Mädchen zu verbessern primär in lokalen Projekten“, sagte sie. „Der Roherlös aller Aktivitäten kommt dem Schulprojekt U.Sch.I zugute. Letztes Jahr wurden über 10.000 € von uns ararbeitet und konnten gespendet werden. U.Sch.I ist ein Projekt, das alleinerziehenden Hartz-V-Müttern ermöglicht ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, während ihre Kinder professionell betreut werden.

 

Mehr Frauen in Führungspositionen

Lt. einer Untersuchung des Manager Magazins zusammen mit der Unternehmensberatung Bosten Consulting Group waren 2017 deutlich mehr Top-Managerinnen in Vorständen und Aufsichtsräten vertreten, als 2016. Managerin des Jahres 2017 wurde Saori Dubourg. Sie ist Vorständin für Pflanzenschutz und Bauchemie bei der BASF. Die 46-jährige Augsburgerin verantwortet in ihrem Bereich 8 Milliarden Euro Umsatz und führt 70.000 Mitarbeiter. Allein das macht sie schon zu einer der einflussreichsten Freuen in der Wirtschaft. Leider ist sie immer noch eine Ausnahmeerscheinung. Frauen sind hierzulande in Spitzenjobs nach wie vor stark unterrepräsentiert. Im Durchschnitt aller 100 börsennotierten Unternehmen liegt der Anteil von Frauen in Vorständen bei 6 %, in Aufsichtsräten bei 29% – obwohl das Gesetz für Aufsichtsräte eine Quote von 30% festlegt. Doch es gibt Ausnahmen, wie eine Studie von Bosten Consulting belegt, gibt es in den 30 DAX-Unternehmen schon einen durchschnittlichen Frauenanteil von 11 %, in Vorständen und 31 % in Aufsichtsräten. 70 bis 80 % des Gehalts ihrer Kollegen verdienen die Frauen in der Regel. Überwiegend übernehmen Männer die besser vergüteten Aufgaben in Vorständen und Aufsichtsräten. Daher gibt es trotz positiver Signale in diesen Gremien längst keine Geschlechterparität. Der Weg dahin scheint leider noch weit zu sein.

Runder Geburtstag: Ingunde Köhler-Schöneich

Ingunde in ihrem Silberhochzeitskleid mit Pastpräsidentin Angelika Adelmann anlässlich einer Benefiz-Modenschau

Dass Ingunde Köhler-Schöneich am 19.12. ihren 80sten Geburtstag hatte, das sieht man ihr bei weitem nicht an. Grazil, jugendlich, aktiv, geistreich und fröhlich freut sie sich an der Seite ihres Mannes Rainer Schöneich des Lebens und prägt das Clubleben des SI-Clubs Kiel Baltica durch ihre Begeisterung, Toleranz und ihr Durchhaltevermöge. „Mein Geburtstag ist von jeher geprägt von der Weihnachtszeit, (früher musste ich immer den Weihnachtsengel spielen!), so dass auch dieses Mal die eigentliche Feier erst im Sommer sein wird“, sagt die Jubilarin bescheiden.

Sie ist Gründungsmitglied unseres Clubs und hat zur Verbreitung von Soroptimist International in Deutschland maßgeblich beigetragen. Ingunde ist über 30 Jahre lang Soroptimistin und ihr ist es zu verdanken, dass mindestens 4 Clubs in Deutschland gegründet wurden. Dafür wurde sie 2014 mit dem „SI-Kiel-Baltica-Orden“ – einem speziell gefertigten Armband mit SI-Logo – geehrt. Getreu Ingundes Wahlspruch: „Ich bin verantwortlich für das was ich tue, aber auch für das was ich nicht tue“, bringt sie sich in ihrer engagierten Art in allen Fragen des Clublebens ein, stehst mit all ihrer Erfahrung parat und ist für jeden Spaß zu haben. Wir sind stolz, eine solche Clubschwester in unseren Reihen zu haben.

Vera unter der Haube

Unsere Clubschwester Vera Sackmann hat sich getraut. Ja, sie hat ihrem Lars das Ja-Wort gegeben und heißt nun Vera Kofoed-Jensen. Gerade noch rechtzeitig vor Jahresende, am 28.12.17, fand die Trauung in Flensburg auf dem Museumsberg im Pariser Zimmer statt. Anschließend gab es einen Sektempfang in den historischen Räumen des Museumsbergs und am Abend die Hochzeitsfeier im Strandhotel Glücksburg. Wer denkt, die beiden haben Last-Minute geheiratet, um den Splittingtarif für das komplette zurückliegende Jahr zu nutzen, der irrt: Sie glauben an die Liebe und sagten deshalb „ja“. Sie feierten eine deutsch-dänische Hochzeit mit vielen liebevollen Reden, Hochzeitswalzer, Brautstraußwerfen und ganz vielen Küssen. Eine dänische Besonderheit war der Hochzeitkuchen, den sie Kransekage, übersetzt Kranzkuchen nennen. Der Kuchen wird aus gebackenen Marzipanringen gefertigt, die mit Nüssen, Süßigkeiten, Alkohol und Früchten gefüllt sind und so übereinander geschichtet werden, dass die Form eines Füllhorns entsteht. Es schmeckt wie Marzipanhörnchen und macht total süchtig. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, gut dass es den Nachtsnack gab, der die Reden schwingenden und Lieder singenden sowie tanzenden Gäste stärkte und die müden Lebensgeister wieder mit frischer Energie versah.

Weihnachtsmarkt um die Pauluskirche

Einmal im Jahr dürfen wir Engel zur Erde fliegen.  Der Weg ist weit und bescherlich und die Verlockungen der Menschenkinder sind groß. Unser Ziel ist jedes Jahr ein gemeinnütziger Weihnachtsmarkt in Kiel Düsternbrook. Wir orientieren uns nach dem Kirchturm der Pauluskirche. Nur auf diesem Weihnachtsmarkt sind wir zu sehen, da er der einzige seiner Art ist. Er ist nicht kommerziell. Alle arbeiten ehrenamtlich und der Erlös ist für einen guten Zweck. Das ist außergewöhnlich, denn normalerweise gibt es gewerblich orientierte Weihnachtsmärkte. Dort gibt es Geschenke, die in Fabriken hergestellt werden und Leckerein aus professionellen Lebensmittelherstellungen. Die müssen wir Engel meiden.

Unser Weihnachtsmarkt ist etwas besonderes, denn seit dem 2. Advent 2002 veranstalten Kieler Serviceclubs, gemeinnützigen Institutionen und die Heiligengeistgemeinde diesen gemeinnützigen Markt, auf dem wir zu finden sind. 

Ministerpräsident Daniel Günther mit Engel Dorothee

Wir müssen uns beeilen. Statt Engelsfrühstück gab es nur eine Stulle an der Engelstankstelle, denn diesmal wurde der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein erwartet.

Rechtzeitig treffen wir Engel zum Familiengottesdienst in der Kirche um 11 Uhr ein. Alles war perfekt. Die Stände schön dekoriert, es roch verführerisch und der Wetterverantwortliche schickte sogar Sonnenstrahlen. Nach einem Rundgang mit Mitnisterpräsident Daniel Günther mussten alle Engel an die Arbeit und Schnaps verkaufen. Das mögen die Erdenkinder, wenn sie viel gegessen haben. Und es ist ja schließlich für einen guten Zweck. Aber es gab natürlich nicht nur unseren Engelstrunk. An allen Ständen konnten tolle Sachen gekauft werden und hemmungslos geschlemmt werden. Damit das nicht ausuferte, schickte uns Petrus dann kalte Luft und zum Schluss noch richtig Schnee, so dass die Erdenkinder richtig frieren mussten. Aber das schien ihnen nicht viel auszumachen, denn sie feierten und schlemmten bis in die Abendstunden (für den guten Zweck).

Großer Erfolg der Kieler Servicelubs: Beim 16. Paulusmarkt sind 24.400 Euro zusammen gekommen. Über je 12.200 Euro können sich das Projekt ASB Wünschewagen und der Verein Mach Mittag freuen.

Die ehrenamtliche Organisatorin Sabine Romann stellte stolz fest: „Wir haben heute insgesamt 24.400 € spenden können, aufgeteilt auf die beiden Projekte MachMittag und ASB Wünschewagen. Ich freue mich sehr über dieses tolle Ergebnis und danke allen ganz herzlich.“ Zum Dank erhielt sie von ihren SI-Clubschwestern Doris und Dorit einen wunderschönen Blumenstrauß.

Insgesamt konnten in den letzten sechzehn Jahren fast 300.000 Euro für die gute Sache verwendet werden. Veranstaltet wird der Markt gemeinsam von Amos Neue Arbeit, Deutscher Frauenring, DRK, Inner Wheel, Kieler Hospiz Förderverein, Kiwanis, Ladies Circle, Lions, VCP-Kiel Stamm Ansgar, Rotary, Rotaract, Interact, Round Table, Soroptimist International, ZONTA Club Kiel, Golf Club Kitzeberg, der Heiligengeistgemeinde und anderen. Er ist ausschließlich nicht kommerziell.

 

Stoppt Gewalt gegen Frauen

Orange the world – Stand up for Women: Soroptimistinnen stehen auf

Vom 25. November (Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) protestieren Menschen gegen Gewalt gegen Frauen.

Die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen ist der Schlüssel zur vollen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen. Im Durchschnitt ist weltweit jede dritte Frau Opfer physischer oder sexueller Gewalt, die häufig vom engsten Umfeld ausgeübt wird.

Wir Soroptimistinnen müssen für Frauen aufstehen! Wir wollen eine Veränderung sehen. Die öffentliche Politik zur Prävention geschlechtsbezogener Gewalt muss stärker in den Vordergrund gerückt werden.