Aktionstag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Orange Days 2020

Nicht wegschauen, sondern hinsehen! Hilfetelefonnummer auf Bierdeckeln

Unter dem Motto „Orange the World – Stand up for Women“ startet mit dem 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen die weltweite Kampagne Orange Days, an der sich auch Kieler Restaurants und Cafés beteiligen und Bierdeckel im Außer-Haus-Verkauf verteilen. Ziel des Orange Day ist es, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und für das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus soll betroffenen Frauen und Mädchen Mut gemacht werden, sich zu wehren, sich Hilfe zu holen. Aber auch Menschen im Umfeld von betroffenen Menschen sind aufgefordert, hinzusehen und ihnen Unterstützung anzubieten.

Kiel Orange the World – Stand up for Women: Unter diesem Motto starten am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, die Orange Days. Orange ist die Farbe, die die Vereinten Nationen als Symbol für eine gewaltfreie Welt für Frauen wählten.

In Zeiten von Corona ist häusliche Gewalt aufgrund von Kontaktbeschränkungen möglicherweise verstärkt zu befürchten. Auch wenn Restaurantbesuche nicht möglich sind, lässt sich der Kieler SI-Club Kiel Baltica von Corona nicht abschrecken und verteilt Bierdeckel für den Außer-Haus-Verkauf unter dem Motto: „Nein zu Gewalt gegen Frauen.“ So kommt diskret die Telefonnummer des deutschlandweiten Hilfe-Telefons unter die Leute.

Mit von der Partie sind Kieler Restaurants und Cafés wie z.B. das beliebte „Resonanz“, die sich beim „To-Go-Verkauf“ aktiv beteiligen und die Bierdeckel in die Tüte stecken.

Die weltweite Kampagne „Orange Days“ wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen und macht 16 Tage lang auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam. Die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen steht dabei im Fokus. Die Dauer von 16 Tagen ist dabei kein Zufall: Die Orange Days enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Viele Städte und Organisationen weltweit und in ganz Deutschland beteiligen sich an den Aktionen.

Corona als „Brandbeschleuniger“

Studien ergeben, dass etwa jede dritte Frau während ihres Lebens Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt wird. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben weltweit zu einem weiteren Anstieg geführt. Berufliche und daraus resultierende soziale Probleme innerhalb der Familien oder die phasenweisen Ausgangsbeschränkungen sind nur zwei der Gründe. „Wir haben große Sorgen, dass Millionen von Frauen und Mädchen unbemerkt erhebliches physisches und psychisches Leid erfahren“, warnt Dr. Renate Tewaag, Präsidentin von SID. Als gesamte Gesellschaft müsse man die Orange Days deshalb nutzen, um auf die geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen, auch in den digitalen Medien, wo ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist, aufmerksam zu machen. „Die Pandemie wirkt in dieser Hinsicht wie ein Brandbeschleuniger“, so Tewaag.

Soroptimist International Deutschland (SID) setzt sich landesweit ein mit vielfältigen Aktionen für die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen ein.

Soroptimist Deutschland Preis 2021 an MaLisa Stiftungonline und online-Plattform #SheDoesFuture

MaLisa Stiftung von Elisabeth und Maria Furtwängler und Organisation
#SheDoesFuture gewinnen Soroptimist Deutschland Preis 2021
Soroptimist International Deutschland (SID) ehrt Engagement im Einsatz für die
Gleichberechtigung der Geschlechter – Preisträger setzen sich für Beendigung
von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die Entwicklung selbstbewusster
Persönlichkeiten ein – Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro ermöglicht weitere Aktivitäten
– Elke Büdenbender, die Frau von Bundespräsident Steinmeier, übernimmt
Schirmherrschaft für die Preisverleihung

Maria u. Elisabeth Furtwängler©Markus Nass

Die Mehrheit der Jurymitglieder begeisterte sich für die MaLisa Stiftung, gegründet von Maria und Elisabeth Furtwängler, die sich für eine freie, gleichberechtige Gesellschaft einsetzt, in der alle Geschlechter ihre Potenziale frei entfalten können – eine Mission, die mit den Zielen von Soroptimist International voll übereinstimmt. Insbesondere die Studie zur „audiovisuellen Diversität“ und die für 2021 vorgesehene Studie zur „Darstellung von Gewalt gegen Frauen im deutschen Film und Fernsehen“ konnten überzeugen!

 

Sonja O`Reilly und Linn Kaßner-Dingersen©WEB-SHEDOESFUTURE

Mit der online–Plattform #SheDoesFuture bieten zwei Gründerinnen, Sonja O`Reilly und Linn Kaßner–Dingersen, Mädchen ein Netzwerk an mit dem Ziel, ihre Persönlichkeiten und Fähigkeiten auszubilden, zu stärken und sie so auf ihre Zukunft vorzubereiten. Die primär virtuelle Ansprache der jungen Mädchen passt perfekt zu unserem aktuelle SID-Motto #befuturized.

Zum zweiten Mal seit Bestehen empfahlen die Jurymitglieder die Aufteilung von Preis und Preisgeld, beide Organisationen sind würdige und glückliche Preisträgerinnen!

Die Resonanz auf die diesjährige Ausschreibung des Soroptimist Deutschland Preises 2021 war zur Freude des Vorstandes bemerkenswert hoch! Der besondere Anlass der Preisübergabe in Verbindung zu unserer „Vernissage“ zum 100-jährigen Jubiläum von Soroptimist International war wohl eine extra Portion Motivation. Es wurden uns bemerkenswerte und förderungswürdige Projekte vorgestellt,
die Kennenzulernen eine Bereicherung war; acht Jurymitglieder hatten keine leichte Aufgabe, ihre Entscheidung zu treffen. Allen Einsendern*innen von Vorschlägen und Bewerbungen sei auch auf diesem Weg nochmals herzlich gedankt!

Den Siegerinnen gilt unsere besondere Hochachtung und Gratulation!

Frau Elke Büdenbender hat die Schirmherrschaft für die Preisverleihung übernommen, die am 06.03.2021 in Berlin stattfinden wird.

Hier gelangen Sie zu den bisherigen Preisträger*innen.

Sprotten-Benefiz-Vierer zugunsten U.Sch.I

Jährlich veranstalten wir ein Benefiz-Golf-Turnier. Wegen der Corona-Pandemie wurde es im Frühjahr abgesagt. Dank Ladies Captain Beate Schlumbohm der Damen (Sprotten genannt) des Golf-Club Kitzeberg konnte im Oktober das 11. Benefizgolf-Turnier dann als Sprotten-Vierer der Kitzeberger-Golferinnen durchgeführtes werden.

Der Erlös aus dem Benefiz-Turnier kommt wieder der Schulinitiative „U.Sch.I“ zugute, die alleinerziehenden Hartz-IV-Müttern ermöglicht, ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, während ihre Kinder betreut werden.

‚Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung‘ ist eine Redewendung. Trotzdem wurde es sehr nass, denn der Sprotten-Vierer hat bei strömendem Regen stattgefunden. „Insgesamt 50 Teilnehmerinnen waren hart im Nehmen und gingen trotz Wind und Wetter bei strömendem Regen auf die Golfrunde. Erlöst wurden sie aber frühzeitig, denn wegen der widrigen Wetterbedingungen wurde das Turnier nach 9 Löchern abgebrochen“, teilten die Organisatorinnen Sabine Romann und Susanne Timmann mit.

Nach einer wärmenden Steckrübensuppe begrüßte die Schirmherrin des U.Sch.I-Projekts Angelika Volquartz und SI-Club Kiel Baltica-Präsidentin Suanne Lemke die Teilnehmerinnen und bedankte sich für deren außergewöhnlichen Einsatz und dankte allen Spendern, die dafür sorgten, dass alle Golferinnen einen Preis gesponsert bekamen.

Der Brutto-Preis wurde von Kyle Sports in Person von Hendric Weiser überreicht. Ein kleines aber feines Personal Fitness Studio in Holtenau. Den Personal-Training-Gutschein durften Bianca Thode und Rosemarie Utecht für den Gewinn des ersten Brutto und Susanne Bohlen und Kirsten Bruhn für das 2 Brutto in Empfang nehmen.

Die Netto-Plätze wurden aufgrund des Turnierabbruchs getrennt vergeben. So standen für die Bahnen 1 – 9 ganz oben auf dem Treppchen Sabine Hohm und Maja Dahmke (wegen Doppelpreisausschluss). Platz 2 gewannen Susan Timmann mit ihrer Partnerin Catriona Clemmesen-Bockelmann, Platz 3 ging an Barbara Lukoscheck und Gabriele Adam-Jarausch.

Bei den auf den Bahnen 10 – 18 gestarteten Damen siegte Henriette Ahlers mit Astrid Steude (wegen Doppelpreisausschluss). Platz 2 ging an Gabriele Wilby mit Katrin Klose. Netto punktgleich landeten im Stechen Brita Zacharias und Renate Scharafat auf Platz 3

Am Ende konnten die Organisatorinnen Sabine Romann und Susan Timmann gemeinsam mit Schirmherrin Angelika Volquartz stolz einen Scheck über 5.500€ avisieren. Die stolze Summe Kommt aus den Startgeldern, Spenden von Golferinnen und Institutionen zusammen. „Herzlichen Dank noch mal an alle Teilnehmerinnen und Unterstützer, insbesondere dem Golfclub und der Wildgarten-Gastronomie, denn das Startgeld konnte voll gespendet werden und das Essen sowie Kaffee und Kuchen wurden gesponsert. Besonders danken wir der Ladies-Captain der Kitzeberger Sprotten, Beate Schlumbohm, dass sie dieses Turnier im Rahmen des Sprotten-Donnerstages möglich gemacht hat“, sagte Susan Timmann, eine der Organisatorinnen.

 

Ämterwechsel

Am 25.9.20 steckte Club-Präsidentin Doris Frese-Körner  in einer feierlichen Zeremonie die Amtsbrosche  Susanne Lemke als 10ten Präsidentin des SI-Clubs Kiel Baltica an und schenkte einen kleinen Blumenstrauß. Nach zweijähriger Amtszeit übergaben turnusmäßig die  bisherigen Vizepräsidentinen, die Schatzmeisterin und die Programmdirektorin ihre Ämter. Friederike Leiber und Kati Luzie Stüdemann traten ihre Ämter als Vizepräsidentinnen an und Dorit Hamer-Göbbel als neue Schatzmeisterin. Neue Programmdirektorin wurde Elsbeth Vaagt, die mit ihrer Programmassistentin Kirsten Hagen dafür sorgen wird, dass das Clubleben bunt und interessant bleibt. Schriftführerin Dorothee Thomanek wechselt erst im nächsten Jahr.

In der Rede der scheidenden Präsidentin schilderte sie, wie sie ihre Amtszeit in Corona-Zeiten erlebt hat und motivierte zu lebenslangem Lernen. Gerade in Corona-Zeiten rief sie zur Solidarität auf und bat unsere Werte tapfer zu verteidigen. Mit sehr persönlichen kleinen Geschenken machte sie ihrem Vorstand eine Freude.

Dieser bedankte sich bei der Gartenliebhaberin mit einer besonderen seltenen Hortensie, die in ihrem Garten gepflanzt wird.

Auch die neue Präsidentin Susanne Lemke hob in ihrer Antrittsrede die Basis der Freundschaft und das Einstehen für die soroptimistischen Ziele hervor. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte sie keinen Ausblick auf ihre Amtszeit geben, avisierte aber, dass die Kommunikation untereinander und mit anderen Clubs im Vordergrund stehen werden. Dem neugewählten Vorstand dankte sie für die Bereitschaft private Zeit für ein Ehrenamt zu spenden und gab ihrer Freude Ausdruck, mit dem neuen Team den Club voranzubringen. Ganz besonders dankte sie der frisch gebackenen Past -Präsidentin Doris Frese-Körner für ihre umsichtige und großartige Amtsführung in so schwierigen Zeiten, für ihre Hilfe, für die Großzügigkeit und Freundschaftlichkeit. Natürlich sprach sie auch dem scheidenden Vorstand ihre Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit aus.

Bezirkspräsidentin Tanja Ranik bedankte sich mit einer wunderbaren Rose bei der scheidenden Präsidentin und sprach ihre höchste Anerkennung aus.

Susanne Lemke ist die zehnte Präsidentin des am 10.5.2003 als 141. Club von SID gegründeten Clubs. Alle Clubschwestern freuen sich auf die neue Amtsperiode mit vielen spannenden Clubabenden, Events und Reisen.

Happy #DDT20!

#Vielfaltverbindet 

Heute ist Diversity Day – Tag der Diversität – zum achten Mal bereits in Deutschland. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wollen – corona-bedingt nur virtuell – zeigen, dass sie Vielfalt leben und wertschätzen.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt erklären Arbeitgeber, dass sie Chancengleichheit für ihre Beschäftigten herstellen bzw. fördern werden. Bis heute gibt es rund 3.500 Unterzeichner neben bekannten Großkonzernen auch kleine und mittlere Unternehmen, akademische und soziale Einrichtungen sowie Behörden. Sie setzen sich damit für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.

Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 veröffentlichte Selbstverpflichtung und ein Verein unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin, der sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt Die Premiere des 1. Deutschen Diversity-Tag war am 11. Juni 2013.  Er wird von der „Charta der Vielfalt“ koordiniert.

Vielfalt braucht das Land. Gerade jetzt: Gemischte Teams stehen für Kreativität, Innovation und Stabilität. Und für Wertschätzung und Zusammenhalt. Das stärkt unsere Gesellschaft und hilft unserer Wirtschaft. Inzwischen werden jährlich über 1000 Aktionen an diesem Tag in Deutschland durchgeführt. Danke an alle, die heute mit einer Aktion diesen Gedanken mit Leben füllen und Flagge für Vielfalt zeigen.

„Corona-Krise erschwert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

Soroptimistinnen setzen sich als Stimme für Frauen ein. Als Organisation berufstätiger Frauen sind wir mit den Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen auf allen Ebenen der Gesellschaft vertraut.

Menschen im Arbeitsprozess sind vertraglich an eine Aufgabenerfüllung gebunden, sei es durch Dienstleistung oder Produktion von Gütern. Menschen gehen diese Verpflichtungen ein, um eine finanzielle Basis für den eigenen Lebensunterhalt zu erarbeiten. Ein Beschäftigungsverhältnis ermöglicht Frauen die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft.

Sorgearbeit (Erziehungsarbeit oder Pflegearbeit im häuslichen Bereich) unterliegt dem Subsidiaritätsprinzip. Das bedeutet, dass die Fürsorge für Kinder und Pflegebedürftige in der Verantwortung von den Familien liegt. Diese Aufgabe wird auch heute noch überwiegend von Frauen erledigt.

Mit Beginn der Corona-Krise ist für viele die Infrastruktur weggebrochen. Ein generelles Betreuungsverbot außerhalb der Familie hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Frage gestellt, betroffen sind überwiegend Frauen.

Im Hinblick auf die Zukunft unserer Gesellschaft brauchen wir tragbare Konzepte statt Verbote, die Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Wenn aufgrund der Infektionsgefahr gesellschaftliche Kontakte neu definiert werden, dann müssen wir über Gruppengrößen und Unterstützungsgemeinschaften sprechen und nicht über häusliche Isolation.

Wir brauchen Anerkennung und soziale Absicherung von Sorge- und Erziehungsarbeit, finanziell und rentenrelevant. Wir brauchen Rechtssicherheit in den Arbeitsverhältnissen durch Regelungen für Heimarbeit.

Hier geht es zum DIW-Wochenbericht 19/2020, der sich ausführlich mit der Thematik auseinandersetzt.

Veranstaltungsabsagen

Mit Begeisterung und viel Herzblut haben wir uns Events überlegt, organisiert und vorbereitet. Leider hat uns die Pandemie voll im Griff. Das Coronavirus schränkt seit Wochen das öffentliche Leben ein. Aus gegebenem Anlass wurden folgende Veranstaltungen bis jetzt abgesagt:

11.09. – 13.09. Deutschsprachiges Freundschaftstreffen inkl. Kieler Woche-Ersatzprogramm

22.08. Benefiz-Golf-Turnier

26.06. – 28.06.  Besuch Friedship-Link Mödling

26.05. Vortrag: Dr. Glenny Holdhof: Schweden, ein Land verändert sich

21.05. Besuch Friendship-Link Lolland

10.05. Clubgeburtstag: Schwentinefahrt mit Anhang

26.4. Vortrag Prof. Dr. Iris Chaberny: Medizinhygiene

26.4. Theater im Werftpark: Hitlerjunge Salomon

24.03. Vortrag Marc Barth: Psychotraumata

 

 

 

 

 

Soroptimist Deutschland Preis 2021: Innovative Projekte zur Förderung der Gleichstellung gesucht

Soroptimist International Deutschland (SID) startet Ausschreibung zum Soroptimist Deutschland Preis 2021 – Alle zwei Jahre werden innovative Projekte zur Geschlechtergleichstellung ausgezeichnet – SID schüttet 20.000 Euro für Personen aus, die sich um die Stellung der Frau in der Gesellschaft verdient machen

Hannover – Die Service-Organisation berufstätiger Frauen feiert im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Mit der alle zwei Jahre stattfindenden Auszeichnung, die nun bereits zum siebten Mal ausgeschrieben wird, würdigt SID Frauen, Männer oder Organisationen, die sich in besonderem Maße für die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Verliehen wird er im Rahmen der deutschlandweiten Auftaktveranstaltung zu den ganzjährlich stattfindenden Jubiläumsfeierlichkeiten von SID am 6. März 2021 in Berlin. „Gerade die aktuelle Situation zeigt, dass im Wesentlichen Frauen ‚systemrelevante‘ Berufe innehaben, ohne dass sie angemessen honoriert oder dauerhaft wertgeschätzt werden. Für die Zukunft gilt es, Weiterentwicklung und Stabilisierung von Frauen im gleichgestellten Berufsumfeld zu fördern, etwa durch gezielte Ausbildung und Mentoring vor dem Hintergrund einer digitalen Zukunft. Wir wollen mit dem Soroptimist Deutschland Preis deshalb ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Geschlechter setzen, indem wir zu neuen Ideen inspirieren oder bestehende Leuchtturmprojekte honorieren“, erklärt Dr. Renate Tewaag, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland. Bewerbungen und Vorschläge sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2020. Dann entscheidet eine Jury – bestehend aus SID-Vorstands- und Clubmitgliedern sowie ausgewiesenen Fachpersonen – über die Preisträgerin oder den Preisträger.

Im Sinne der Gleichberechtigung
Im Zuge der Ausschreibung zum Soroptimist Deutschland Preis werden Personen oder Personenvereinigungen gesucht, die sich durch ihr Wirken für die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und technischen Berufen, für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder für das gegenseitige Verständnis zwischen Männern und Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung einsetzen. Bewertet werden neben dem Gesamtkonzept auch der innovative Charakter des Projekts, das Einbeziehen anderer Personen – also das Netzwerken – sowie eine beispielgebende Wirkung des Handelns für weiteres gesellschaftspolitisches Engagement.

Bundesweite Aufmerksamkeit
Für großes Interesse sorgte die Siegerin des Soroptimist Deutschland Preises 2019. Claudia Kessler, Diplom-Ingenieurin der Luft- und Raumfahrt, gewann den Preis mit ihrer Stiftung „Erste deutsche Astronautin gGmbH“. Mit ihrem Engagement macht sie sich vor allem für die Förderung von Frauen in technologischen Berufen stark und hat sich zum Ziel gesetzt, der ersten deutschen Frau einen Flug ins All zu ermöglichen

Alle Informationen zum Soroptimist Deutschland Preis und zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.
Informationen zu den bisherigen Preisträgerinnen finden Sie hier.

Kati Luzie Stüdemann auf der KN-Bühne

Morgen Freitag den 10.04.2020 wird auf KN-Online meine szenische Lesung mit  Gedichten von Mascha Kaléko gesendet.
Diese wurde gestern mit unserer Clubschwester Kati Luzie Stüdemann in der Kundenhalle der KN aufgenommen.

Die KN gibt hier Kieler KünstlerInnen die Möglichkeit aufzutreten und Ihnen die  Möglichkeit uns, trotz Life-Auftrittsverbot, zu erleben.
Außer montags wird täglich 20Uhr gesendet.

Über den gemeinnützigen Verein „KN hilft“ können Sie dann spenden.
Die Spenden werden wöchentlich unter den sechs aufgetretenen KünstlerInnen aufgeteilt.

Das Spendenkonto von „KN hilft e.V.“ bei der Förde Sparkasse:
DE05 2105 0170 1400 2620 00.

Ich hoffe Sie haben Freude an dem kleinen Programm.

Absage SI DFT 2020

„Liebe Sorores in Europa!

Mit Herzblut und großem Einsatz haben wir in Kiel für Euch das Deutschsprachige Freundschaftstreffen im September vorbereitet – wir wollten Euch soroptimistisch–freundschaftliche Begegnungen, maritime Erlebnisse an der Ostsee und natürlich Inspirationen für die Zukunftsgestaltung in digitalisierten Lebensumwelten offerieren.
Nun hat uns die Dynamik der weltweiten Corona–Krise eingeholt. Keiner kann die Entwicklung in den kommenden Monaten voraussagen; auch wenn die medizinische Situation im September das Reisen wieder zulassen würde, ist nicht abzuschätzen, ob nicht die Reiselust unserer Clubschwestern durch wirtschaftliche Rezessionen beeinträchtigt würde. Der Aufschub der „Kieler Woche“, des weltgrößten Segelsportereignisses, in die Septemberwoche unseres DFTs, macht jetzt definitive Buchungen zwingend. Eine redliche Planung für alle Gäste und beteiligte Partner*innen verbunden mit Reisebuchungen sind derzeit weder sicher möglich noch zumutbar.
Der Vorstand von Soroptimist International Deutschland hat sich daher schweren Herzen dazu durchgerungen, das DFT 2020 in Kiel abzusagen. Die Entscheidung wurde in ethischer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten getroffen. Stornierungen sind zurzeit noch unkompliziert machbar; bereits geleistete Teilnahmegebühren werden wir erstatten.
Wir sind mit den Präsidentinnen der Schweiz und Österreichs im Austausch, wann und wie wir das Deutschsprachige Freundschaftstreffen wiederbeleben. Und ein besonderes Schmankerl unserer sonst traurigen Kieler Clubschwestern: Wer trotz aller Widrigkeiten im September nach Kiel kommen möchte, darf sich auf ein kleines exklusives soroptimistisches Kontrastprogramm freuen! Bleibt mit uns über www.si-dft2020.de im Kontakt!“ Die Kieler Woche ist auf die Zeit vom 5.-13.9.20 verschoben worden. Storniert bitte nicht Eure Hotelzimmer, wenn ihr erwägt, auch ohne DFT nach Kiel zu kommen.
„Wir wünschen Euch allen Gesundheit und viel Kraft, diese einzigartige Situation mit ihren Herausforderungen zu meistern! Seid herzlich gegrüßt
Eure

Renate Tewaag“