Super Erfolg bei Benefiz-Golfturnier: 7000,00 für U.Sch.I

Benefiz-Golf-Turnier bringt 7.000 € für Schulprojekt „U.Sch.I“

84 Golfer/innen aus 18 verschiedenen Golfclubs und 6 Schnupperkursteilnehmer waren zu Gast beim Golf-Cub Kitzeberg e.V. zum 9ten „SI-Club Kiel Baltica Golf-Cup“. Neben Golfen stand eine fantastisch bestückte Tombola mit über 300 wertigen Preisen, bei 700 verkauften Losen, im Vordergrund. Eingeladen hatte der Club „Kiel Baltica“ von Soroptimist International, der größten Vereinigung berufstätiger Frauen in Deutschland. Der Erlös aus dem Benefiz-Turnier kommt der Schulinitiative „U.Sch.I“ zugute, die alleinerziehenden Hartz-IV-Müttern ermöglicht, ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, während ihre Kinder betreut werden. Am Ende konnten die Organisatorinnen Sabine Romann und Susan Timmann stolz einen Scheck über 7.000€ an die U.Sch.I-Verantwortlichen Petra Tudor, Ulrike Pirwitz und Schirmherrin Angelika Volquartz übergeben.

Bei herrlichem Sonnenschein und hervorragenden Platzverhältnissen spielten 42 Flights Chapman Vierer. Schirmherrin Angelika Volquartz fuhr mit einem Golfcart über den Platz und bedankte sich persönlich bei jedem Spieler. Nach 9 Löchern gab es im Halfway House lukullische Leckereien in Hülle und Fülle. Von gebratenen Hühnchen-Schenkeln über Garnelen-Spieße, Buletten, Rohkost mit Dips, Kuchen, war alles da, was schmeckt und neue Kraft spendet. Nach der Runde wartete wunderbar gekühlter Riesling-Winzer-Sekt auf die Golfer. Im Anschluss ließen sich mehr als 100 Gäste vom Golf-Restaurant Wildgarten bei einem fantastischen Grillbuffet verwöhnen und feierten bis spät in die Nacht.

Stolze Sieger waren Erstes Brutto: Frank Bothur und Renate Scharafat, beide GC Kitzeberg, mit 32/31 Brutto-Punkten. Erstes Netto Klasse A (bis 49,2) gewannen Bianca Thode mit Sabine Homs (beide GC Kitzeberg) mit 51 Netto-Punkten und für das erste Netto Klasse B (ab 49,3) standen Marianne und Wolfgang Naretz (Aukrug) mit 45 Netto- Punkten auf dem Treppchen.

Das Dream-Team Thode/Hohms sicherte sich auch den SI-Wanderpokal – einen antiken Golfschläger. Die Sonderpreise für „Nearest-to-the-Pin Damen/Herren“ holten sich Bianca Thode und Wolfgang Weber (beide GC Kitzeberg). „Longest Drive Damen/Herren“ gewannen Bianca Thode und Torsten Jarausch (GC Kitzeberg/Kieler GC). Nearest to the line ging an Folker George (Schloss Breitenburg).

Bianca Thode lobte das Benefiz-Turnier: „ich unterstütze das Projekt gerne, da es wirklich eine sinnvolle Sache ist. Da es diesmal samstags war, war alles so entspannt. Es war großartig organisiert, prima Laune und ein fantastischer Platz. Wir beide – Sabine und ich – waren super drauf und haben uns perfekt ergänzt.“ Jens Brendel, Hobby-Winzer und Spender des Sektempfangs nach der Runde fügte hinzu: „Dem Turnier, gebührt höchste Anerkennung. Schön ist auch, dass 38 auswärtige Spieler aus mehreren Bundesländern gekommen sind – der weiteste aus Bayreuth – die unseren Platz kennenlernten. So ein Benefiz-Turnier kann sich sehen lassen.“ Eine der Hauptsponsorinnen – Margrit Ketelsen – freute sich, „dass so viele Mädchen den Hauptschulabschluss nachholen und eine berufliche Perspektive für sich und damit eine vernünftige Zukunft für ihre Kinder entwickeln“. Sie stockte den Erlös um 1.200 € aus der Nicolay und Magrit Ketelsen-Stiftung auf, so dass eine so große Spendensumme erreicht werden konnte.

Ermöglicht wurde das Turnier durch zahlreiche Schleswig-Holsteinische Unternehmen und private Spender und Spenderinnen, die für großzügige Preise und Spenden sorgten.

U.Sch.I-Projekt gewinnt Preis als DemographiGestalter 2018

Die Preisträger des DemografieGestalters 2018 stehen fest!  Die unabhängige Jury hat am 13. Februar 2018 getagt und das Schulprojekt U.Sch.I des Mehrgenerationenhauses Kiel als Sieger in der Kategorie „Bildung, Beratung, Betreuung“ gewählt. Die Preisverleihung fand am 4.6.18 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin statt. Die Laudatio hielt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

Mehrgenerationenhäuser bringen Alt und Jung zusammen und bieten Beratung und Hilfe für viele Menschen in vielen Lebenslagen. Es gibt 540 dieser Häuser in Deutschland mit 3.000 Hauptamtlichen und ca. 33.000 Ehrenamtlichen, die insgesamt 60.000 Gäste pro Tag Unterstützung anbieten. In der festlichen Veranstaltung betonte die Ministerin, dass es ihr Anliegen sei, sich ‚um Kümmerer zu kümmern‘ und dass es deshalb diesen mit jeweils 2.000 € dotierten Preis gibt. Sie machte allen Ehrenamtlichen Mut und sagte, dass ‚keine eingesetzte Energie verloren gehe‘ und ihr Dank deshalb allen Helfenden gelte. Eine namhafte Jury hat aus 70 eingereichten Bewerbungen 5 ausgewählt. Das Vinetazentrum hat den Preis in der Kategorie „Bildung, Beratung, Betreuung für das Projekt Unsere Schulinitiative (U.Sch.I) erhalten. Das Konzept ermöglicht seit 2010 alleinerziehenden jungen Frauen mit Kindern, ihren Hauptschulabschluss nachzuholen sowie berufliche Perspektiven zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen werden in einem Schuljahr auf die externe Prüfung vorbereitet und erhalten stets psychosoziale Betreuung. Eine Kinderbetreuung im Haus während des Unterrichts ist auch gewährleistet. Das Projekt wird von der Stadt Kiel und dem Jobcenter gefördert. Als freiwillig Engagierte unterstützt der SI-Club Kiel Baltica seit mehr als fünf Jahren das Projekt. Im Zusammenhang mit dem SI-Club Kiel Baltica engagiert sich zudem die Ketelsen-Stiftung.

 

Jahreshauptversammlung des Delegiertenrates

Vom 21.4. – 23.4.18 trafen sich die Delegierten der SID-Clubs und die Hilfsfondsdelegierten. 280 Teilnehmerinnen waren bei strahlend blauem Himmel ins sommerliche Mannheim zur 62. Jahreshauptversammlung des Delegiertenrates gekommen.  Auf der Tagesordnung standen neben den für Vereine üblichen Regularien und Berichten auch Wahlen. Daher war es spannend, als sich die Kandidatinnen für die Amtszeit vom 1.10.18 – 30.9.2020 vorstellten. Neu zu besetzen waren turnusmäßig das Amt der Präsidentin SID sowie die Ämter der Gouverneurin, stellvertretende Gouverneurin, Mitglieder für das Satzungskomitee, Extensionkomitee sowie für die Schiedstelle. Darüber hinaus wurden die Beauftragte des Deutschen Frauenrats sowie deren Stellvertreterin ernannt.

Mit großer Mehrheit wurde Dr. Renate Tewaag vom SI-Club Haan als nächste Deutschland-Präsidentin gewählt. Sie wird mit viel SI-Ämter-Erfahrung die größte Organisation berufstätiger Frauen weiterentwickeln und will sich insbesondere dem Thema „Digitalisierung“ widmen. Wir gratulieren und freuen uns, von einer kompetenten, aktiven Frau in die digitale Zukunft begleitet zu werden, die sich dafür einsetzen wird, dass sich Frauen rechtzeitig positionieren.

Die Vorsitzende des Satzungskomitees Katrin Jungclaus und die amtierende Präsidentin Gabriele Zorn führten zielstrebig durch das Programm. Es standen zahlreiche Anträge von Clubs zur Entscheidung, wie z.B. Deutsch bei SIE als Sprache zulassen, Verkürzung der Amtszeit des Vorstands eines Clubs, Änderungen der Geschäftsordnung und vieles mehr. Natürlich wurde auch der Haushaltsplan 2018/2019 diskutiert und genehmigt.

Neben den Abstimmungen der Anträge und den Wahlen der neuen Amtsträgerinnen war viel Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.

Herzlichen Dank an die professionelle Moderation von Katrin Jungclaus, die zielgerichtet, sachlich und charmant durch die Sitzungen führte. So macht Delegiertenarbeit Freude.

 

 

#MeToo – überfällig oder übertrieben? Podiumsdiskussion

Mutig nahm der SI-Club Kiel Baltica zum bristanten Thema #MeToo am Dienstag, 20.März 2018 Stellung. Rund 50 Interessierte kamen in den Kieler Yacht Club,
um bei Fingerfood im Vorfeld schon mal die Meinungen auszutauschen und zu kontakten.

Dann ging es los mit einer der heiß diskutiertesten Debatten derzeit. Moderatorin und Clubschwester Susanne Lemke führte in das Thema ein: Wie man weiß, wurden unter dem Hashtag #MeToo weltweit betroffene Frauen dazu aufrufen, um auf das Ausmaß von sexueller Belästigung und sexuellen Übergriffen
aufmerksam zu machen. Wo fängt sexuelle Belästigung an und wo hört sie auf?

Diese und andere spannende Fragen stellten sich die Podiumsdiskutanten Ursula Schele Geschäftsführerin des PETZE Instituts für Gewaltprävention, Frank Mielke, klinischer Sexologe, SI-Clubschwester Britta Janzen sowie Rechtsanwalt für Strafrecht Ole Jensen. Was brachte uns die Debatte? Ist sie längst überfällig oder übertrieben?

Klar war man sich, dass Missverhalten gegenüber Abhängigen, z.B. im Arbeitsverhältnis oder Leistungssport, ein No-Go ist. Gerade in Abhängigkeitsverhältnissen geht es schlicht um Macht und den Missbrauch dieser Macht. Sachlich wurde sich auf diesen Tatort konzentriert. Höchst interessant waren auch die Statements von Ursula Schele und vom Sexologen Frank Mielke zu häuslicher Gewalt.

Am Ende der Podiumsdiskussion zeigte sich: Die „Me too“-Debatte ist wichtig, um Missbrauch zu entlarven. Nicht geklärt wurde, wo die Grenze zwischen Verfühung und Aggression ist. Ist sie da, wo die Frau „ja“ oder „nein“ sagt? Schade, dass das Publikum nicht mitdiskutieren durfte. Danke, dass die Verantwortlichen dieses Thema aufgegriffen haben. Es war ein spannender Abend, über den noch lange gesprochen werden wird.

 

Angemessene Sprache oder Gender-Wahnsinn

Der BGH hat geurteilt, dass die Sparkasse eine Frau weiter als Kunden ansprechen darf. Das verstoße nicht gegen das Gleichberechtigungsgebot. 

Wie kam es dazu? Eine Kundin einer Saarländischen Sparkasse ist vor den Bundesgerichtshof (BGH) gezogen. Sie wollte, dass ihre Bank sie in Formularen künftig als „Kontoinhaberin“ statt „Kontoinhaber“ anreden soll. Gibt es nicht wichtigeres? Männer machen sich über Gender-Wahnsinn lustig und selbst Frauen könnten in Zeiten der Debatte um Sexismus und männlichen Machtmissbrauch sagen, dass es wichtigere Kämpfe auszutragen gibt, als die geschlechterneutrale Sprache.

Der Rechtsstreit offenbart, dass Gleichberechtigung aus der Gesellschaft heraus anfangen muss. Die Klägerin Marlies Krämer ist lt. Handelsblatt vom 14.3.18 keine Unbekannte. Ihr haben wir es zu verdanken, dass Frauennamen seit 1998 nicht mehr nur für Wetter-Tiefs herhalten müssen, sondern dass auch Hochs nach ihnen benannt werden. Ebenfalls war es Frau Kärmer, die dafür sorgte, dass Frauen seit 1996 auf ihren Ausweisen als „Inhaberin“ unterschreiben. Auch diesmal will die 80-jährige nicht aufgeben und vors Bundesverfassungsgericht ziehen.

Die Argumente, die vor dem BGH ausgetauscht wurden, sind nicht nur für den Prozess wichtig. Die Karlsruher Richter begründen ihre Entscheidung u.a. damit, dass das „generische Maskulinum“ schon seit den 70er Jahren kritisiert, aber dennoch in zahlreichen Gesetzen als Personenbezeichnung verwendet wird. Dieser Sprachgbrauch des Gesetzgebers sei prägend und kennzeichnend für den allgemeinen Sprachgebraucht und das sich daraus ergebende Sprachverständnis.

Entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch haben Bundesbehörden ihre Antragsformulare aber längst angepasst – z.B. beim Kindergeld, Führungszeugnis oder Vorsorgevollmacht.

Eine mögliche Änderung würde teuer, heißt es von den Sparkassen und nun auch in der Urteilsbegründung des BGH. Das mag sogar stimmen. Bevor das nächste Mal Überweisungsträger und AGB gedruckt werden, muss daran vielleicht tatsächlich auch etwas umgeschrieben werden.

Worte werden Taten

Viel wichtiger sind aber die Argumente, die dafür sprechen, Kundinnen und Kunden gleichermaßen anzusprechen. Denn all jene, die anderen regelmäßig das „Mitgemeintsein“ ans Herz legen, gucken komisch, wenn genau das von ihnen erwartet wird. Ein Beispiel hierzu war die Entscheidung der Universität Leipzig, für die Lehrenden der Einfachheit halber nur noch die weibliche Form zu verwenden. Daraufhin hallte der Ruf vom bereits erwähnten „Gender-Wahnsinn“. Die Tatsache, dass Frauen schon sehr lange gezwungen sind, sich in maskulinen Sprachstrukturen mitgemeint zu fühlen, zeigt lediglich, wie überfällig die von Krämer angemahnte Veränderung ist. Dass dieses Anliegen lächerlich gemacht wird, beweist nur, dass das Ausmaß des Verstecktwerdens nicht einmal im Ansatz erfasst wird. Vom Verstecken zum Diskriminieren ist es nur ein kleiner Schritt.

Zum Frauentag vor wenigen Tagen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Videobotschaft gesagt: „Der Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen geht weiter.“ Es gebe noch viel zu tun „für gleiche Rechte von Frauen und natürlich auch für neue Aufgaben für Männer“. Wie wäre es also mit einem klaren Signal für eine Sprache, die Männer und Frauen gleichermaßen anspricht?

Unser Abend im Werftparktheater

„Krabat“ von Otfried Preußler in der Inszenierung von Astrid Großgasteiger stand am Samstag, 3.2.18 auf dem Programm. Einmal im Jahr spielt das Ensemble des Kieler Werftpark-Theaters exklusiv für die Soroptimistinnen des SI-Clubs Kiel und Kiel Baltica.  Die Eintrittskarten beinhalten die Teilnahme an der Vorstellung und dem anschließenden GetTogether. Überschüsse daraus und gesammelte Spenden fließen in die Kulturpatenschaften zugunsten der Kulturarbeit der Muhlius- Schule, Kiel-Mitte sowie der Gerhard- Hauptmann- Schule, Kiel- Gaarden. Die rührigen Clubschwestern sorgen auch für Speis und Trank vor und nach der Vorstellung inklusive Backstage-Kontakt zu den Schauspielern.

Rund eineinhalb Stunden begeisterten die jungen Schauspieler Lasse Wagner in der Rolle des Krabat, Sebastian Kreuzer in den Rollen des 1. Sternsingers, des Meisters und des Lyschko sowie die bezaubernde Pia Leokadia in der Rolle des 2. Sternsingers, der Tonda, des Juro und der Kantorka. „Die Verwandlungsfähigkeit, der Charme, die Spiel- und Tanzkunst der Schauspieler waren meisterhaft“, schwärmte am Ende eine Besucherin. „Wir lieben das Werftpark-Theater, weil man ganz nah am Geschehen ist“.

Begrüßt wurden die Gäste – unter ihnen Oberbürgermeisterin a.D. Angelika Volquartz und SI-Deutschland Programmdirektorin Renate Terwaag – von der Leiterin des jungen Theater im Werftpark Astrid Großgasteiger und den Initiatorinnen Dorit Hamer-Göbbel, SI-Club Kiel Baltica und Helga Lange vom SI-Club Kiel.

Danke für den schönen Abend.

Girl Rising | Neun Mädchen – ein Ziel

Neun Mädchen – ein Ziel: Recht auf Bildung

India production shoot. Ruksana, 10 years old. Behind the scenes, Kolkata, India. Photo by Dyu D’Cunha.

Girl Rising‚, der bildstarke englischsprachige Film mit deutschen Untertiteln, wird am Sonntag, 22. April 2018 um 18.30 Uhr im Kino in der Pumpe in Kiel, gezeigt.  ‚Girl Rising‘  zeigt eindrucksvoll, wie durch die Schulbildung von Mädchen die Gesellschaft positiv verändert und somit Armut nachhaltig bekämpft werden kann.

Ohne Eltern, aufgewachsen auf einer Müllhalde, verheiratet gegen ihren Willen, geschlagen, missbraucht und verkauft – für viele Mädchen auf der Welt sind diese Schicksale Realität. Der Film „Girl Rising“ stellt uns neun mutige und willensstarke Mädchen vor, die sich trotz allem nicht unterkriegen lassen und sich für ihr Recht auf ein besseres Leben und auf Bildung stark machen.

Ihre Geschichten wurden von Schriftstellerinnen aus den jeweiligen Ländern aufgeschrieben und im Film von bekannten Schauspielerinnen gesprochen: Meryl Streep, Cate Blanchett, Anne Hathaway, Salma Hayek, Chloë Moretz, Alicia Keys, Priyanka Chopra, Selena Gomez und auch die Because I am a Girl-Botschafterin Freida Pinto erzählen von Mädchen, die in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind und die sich ihre Träume, Kraft und Stimme trotz aller widrigen Umstände stets bewahrt haben.

Ruksana’s Story, production shoot, film still, Kolkata, India. Photo by Kiran Reddy

Der emotional sehr bewegende Film des Oscar-nominierten Regisseurs Richard E. Robbins führt uns nach Haiti, Kambodscha, Peru, Äthiopien, Nepal, Sierra Leone, Indien, Ägypten und Afghanistan. Der Film wurde von „10×10“, einer weltweiten Aktions-Kampagne für Bildung und Stärkung von Mädchen produziert.

Die Veranstaltung wird von der Kieler Aktionsgruppe des Kinderhilfswerkes PLAN International sowie dem SI Club-Kiel Baltica organisiert. PLAN International ist in mehr als 70 Ländern aktiv und hat u.a. die Kampagne „Because I am a girl“ ins Leben gerufen. Der SI-Club Kiel Baltica engagiert sich, um das Leben von Frauen und Mädchen positiv zu verändern. Soroptimist International (SI) ist die größte weltweite Serviceorganisation berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positonen.

Ulrike Peers neue Soroptimistin

Beim gestrigen Monatsmeeting wurde die Architektin Ulrike Peers als 41 Mitglied von Soroptimist International Club Kiel Baltica aufgenommen. Präsidentin Tanja Ranik, die bei der Kerzenzeremonie die erste Kerze für die Club-Ebene entzündete, hob bei ihrer Begrüßungsrede hervor, wie gut Ulrike Peers die Clubmitglieder aufgrund ihres Berufes und ihres Engagements ergänze und dass sie sich schon weit vor ihrer Aufnahme für den Club und seine Belange eingesetzt habe. „Um nur ein Beispiel zu nennen, sagte Tanja Ranik, „beim Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche hat sie die Besucher mit ihren selbst gemachten Marmeladen begeistert und diese vorbildlich aktiv verkauft. Sie hat überall geholfen, wo Not am Mann war und mit ihrem Humor und ihrer Geschicklichkeit agiert, als gehöre sie schon lange zu uns. Auch Ihr Beruf füllt eine Lücke, da ja auch wir in den MINT-Berufen unterbelichtet sind.“ Die Kerze für SI-Deutschland entzündete ihre Patin Dorothee Thomanek, die für SI-Europa Doris Frese-Körner. Die Kerze für die Weltebene enzündete Ingunde Köhler-Schöneich, die gerade Geburtstag hatte.

Wir alle freuen uns und begrüßen unsere neue Clubschwester.

 

 

 

Neujahrsbrunch

Leibers Galerie Hotel in Dersau war wieder der Treffpunkt für den traditionellen SI-Kiel Baltica Neujahrsempfang. Am Sonntag, 21.1.18, kamen die Mitglieder des SI-Clubs Kiel Baltica, ihre Partner und Gäste, um gemeinsam beim Brunch das Jahr zu begrüßen. Präsidentin Tanja Ranik begrüßte die Teilnehmer und wies in ihrer Rede auf die zahlreichen Aktivitäten des Clubs zur Unterstüzung des derzeitigen sozialen Projekts „U.Sch.I“ – unsere Schulinitiative hin. So stehen demnächst ein Theaterbesuch im Werftpark-Theater, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Me too“, ein Kinoabend „Girl Rising“ und der SI-Kiel Baltica Golf-Cup auf dem Programm. „Wir engagieren uns, um das Leben von Frauen und Mädchen zu verbessern primär in lokalen Projekten“, sagte sie. „Der Roherlös aller Aktivitäten kommt dem Schulprojekt U.Sch.I zugute. Letztes Jahr wurden über 10.000 € von uns ararbeitet und konnten gespendet werden. U.Sch.I ist ein Projekt, das alleinerziehenden Hartz-V-Müttern ermöglicht ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, während ihre Kinder professionell betreut werden.

 

Mehr Frauen in Führungspositionen

Lt. einer Untersuchung des Manager Magazins zusammen mit der Unternehmensberatung Bosten Consulting Group waren 2017 deutlich mehr Top-Managerinnen in Vorständen und Aufsichtsräten vertreten, als 2016. Managerin des Jahres 2017 wurde Saori Dubourg. Sie ist Vorständin für Pflanzenschutz und Bauchemie bei der BASF. Die 46-jährige Augsburgerin verantwortet in ihrem Bereich 8 Milliarden Euro Umsatz und führt 70.000 Mitarbeiter. Allein das macht sie schon zu einer der einflussreichsten Freuen in der Wirtschaft. Leider ist sie immer noch eine Ausnahmeerscheinung. Frauen sind hierzulande in Spitzenjobs nach wie vor stark unterrepräsentiert. Im Durchschnitt aller 100 börsennotierten Unternehmen liegt der Anteil von Frauen in Vorständen bei 6 %, in Aufsichtsräten bei 29% – obwohl das Gesetz für Aufsichtsräte eine Quote von 30% festlegt. Doch es gibt Ausnahmen, wie eine Studie von Bosten Consulting belegt, gibt es in den 30 DAX-Unternehmen schon einen durchschnittlichen Frauenanteil von 11 %, in Vorständen und 31 % in Aufsichtsräten. 70 bis 80 % des Gehalts ihrer Kollegen verdienen die Frauen in der Regel. Überwiegend übernehmen Männer die besser vergüteten Aufgaben in Vorständen und Aufsichtsräten. Daher gibt es trotz positiver Signale in diesen Gremien längst keine Geschlechterparität. Der Weg dahin scheint leider noch weit zu sein.